Mittwoch, 3. Februar 2016

Ein Windlicht aus Beton

Seit längerer Zeit "arbeite" ich mit Beton oder er mit mir.

Angefangen habe ich mit Fertig-Estrich - der war mir aber zu grobkörnig. Dann bin ich dazu über gegangen, den Beton aus Zement und Quarzsand selbst anzumischen. Es braucht zwar etwas Übung, um die richtige Zusammensetzung zu finden, aber das ist für mich die bessere Alternative!

Sämtliche Gugelhupfformen mussten in meinem Haushalt daran glauben und wurden ausbetoniert, danach dekoriert und für gut empfunden! Dann habe ich angefangen Übertöpfe zu kreieren. Hierzu wurden sämtliche Joghurtbecher und Tetrapacks verwendet.

Euphorisch habe ich produziert, bei einer Floristin ausdekorieren lassen und auf unserem Weihnachtsmarkt ausgestellt. Das Ergebnis war ernüchternd. Die Besucher blieben zwar stehen, fanden alles ganz "nett", aber gekauft haben die wenigsten. Vermutlich lag es an dem Gewicht meiner Schalen. Aber aufgeben wollte ich wirklich nicht so schnell.

Nun hatte ich eine neue Idee und dazu bin ich auf Kreativ-Beton umgestiegen. Dieser ist fester in der Konsistenz und lässt sich laut Hersteller feinwandiger verarbeiten. Das stimmt auch alles, nur leider ist er auch wesentlich teurer als der Baumarkt-Beton.

Nun zu meinem Projekt: Beton-Windlichter



Mit diesem Kreativ-Beton hat es wunderbar funktioniert, aber ich suchte eine preiswertere Alternative. Die Mission führte mich zu Blitz-Beton aus dem Baumarkt. 

Den Beton habe ich nach Gebrauchsanleitung angerührt, zu einem Teigling geknetet und auf einen Luftballon gelegt. Der Beton fließt dann etwas nach unten und gibt somit selbst die Form des Windlichts vor. Die Ränder werden recht dünn, sind aber nicht übermäßig brüchig. Achtung der Blitz-Beton wird seinem Namen gerecht und trocknet blitzschnell. Man muss wirklich flink in der Verarbeitung sein!



Damit das Kerzenlicht auch schön schimmert, habe ich das Windlicht mit Maya-Gold ausgestrichen. 
Ich finde es wunderschön und träume von den ersten lauen Sommerabenden auf unserer neuen Terrasse mit meinem Windlicht auf dem Gartentisch!

Sonntag, 31. Januar 2016

Sport - Sport - Sport

Oh nein, heute ist mal wieder so ein Tag, den man als kinderloses Paar auf dem Sofa verbringt und nur aufsteht, wenn es unbedingt sein muss. Das Mittagessen wird vom Lieblingsitaliener geordert und die Kaffeemaschine steht in Reichweite. Und warum: Weil der ganze Tag mit Sporthighlights gepackt ist. Wie gestern übrigens auch schon!

Am Morgen beginnt es mit dem Slalom der Damen (leider war es eine Wasserschlacht), danach wird das Finale der Australien Open übertragen, dazwischen folgt wieder Wintersport ehe der VFL Wolfsburg gegen den 1. FC Köln kämpft und dann noch die Krönung: Das Handball EM-Finale mit deutscher Beteiligung!

Man müsste sich eigentlich zerreißen, um alles zur rechten Zeit zu sehen!

Aber zum Glück sind wir nicht kinderlos!!! Also stellt sich eher die Frage: Wie schaffen wir das ganze Programm, ohne dass die Kinder den ganzen Tag vor der Glotze hängen? Das Christkind macht ja noch ihren zweistündigen Mittagsschlaf und beim Großen werden in dieser Zeit alle Augen zugedrückt! Und dann ist es eben so: Ich muss nicht alles gesehen haben! Es gibt Wichtigeres im Leben und irgendwann (hat mein Mann gesagt) kommt die Zeit wieder, in der wir uns das ganze Programm wieder ohne schlechtes Gewissen reinziehen können! Wenn wir es dann überhaupt noch wollen!

Donnerstag, 31. Dezember 2015

Der Lavendeldruck ...

Zum Jahresende habe ich noch ein neues Projekt gestartet:
Ich wollte mit Hilfe des Lavendeldrucks Bilder und Schriftzüge auf Stoff übertragen.

Es klappt definitiv, ist aber noch nicht ganz ausgereift:


Es funktioniert folgendermaßen: Man druckt sich seine Vorlage auf einem Laserdrucker aus - mit einem Tintenstrahldrucker funktioniert es nicht. Achtet bei Schriftzügen darauf, dass Ihr die Vorlage spiegelverkehrt vorliegen habt. 

Legt die Vorlage auf Euren Stoff mit dem Bild nach unten und fixiert es mit einem Klebeband. Das Bild sollte nicht verrutschen! Dann nehmt Ihr Lavendelöl und bestreicht das zu übertragende Bild mit dem Öl. Es darf nicht zuviel Öl verwendet werden, sonst verschwimmt das Bild.

Dann nehmt Ihr zum Beispiel einen Löffel und streift nochmals über das Bild, dass auch alle Farbe mit dem Stoff in Kontakt kommt. Auch hier: Achtung, nicht verrutschen!
Dann könnt Ihr die Vorlage abnehmen und siehe da - das Bild ist auf Eurem Stoff!
Anscheinend ist nach dem Bügeln der Druck waschmaschinenfest - ich hab es aber noch nicht getestet.


Mein erster Versuch ist auf den beiden Bildern sichtbar. 
Vermutlich habe ich zwei Fehler gemacht: Zum einen hab ich den Druck auf einen dünnen weißen Baumwollstoff gesetzt und dieser ist einfach zu dünn und letzt die Farbe nicht richtig wirken und zum anderen waren meinen Vorlagen nicht schwarz-weiß sondern grau. Das letzt das Endergebnis auch etwas blass erscheinen.

Jetzt bleibt noch die Frage, für was ist das gut:
Ich habe keinen Plotter, aber hiermit kann ich genähte Kinderkleidung auch verschönern. Stoffservietten können kostengünstig personalisiert werden, Kleidung von den Kindern kann auf den Etiketten gekennzeichnet werden, ...!

Für dieses Jahr lass ich es mal auf sich beruhen und widme mich noch einem Poncho für mein Töchterlein. Gestern Abend hab ich ihn zugeschnitten, nun will er noch genäht werden.

Der Schnitt nennt sich "das kleine Strickding" und ist von Himmelblau. 

Ich freu mich!

Kommt gut ins Jahr 2016!

Schöne Grüße

Dienstag, 29. Dezember 2015

Frau Holle - schüttel doch bitte Deine Betten aus!!!

Stellt Euch vor, es sind Winterferien und es fällt kein Schnee! Der Skilift am Ort ist außer Betrieb, die Schlitten sind verstaubt und die Kufen der Schlittschuhe sind stumpf!

Wann wird es mal wieder richtig Winter?


So wie der Winter 2012 / 2013, da lag mal ne Menge Schnee.

Ich werde nun die Zeit nutzen und mich zum Jahresabschluss an ein ganz neues Projekt wagen, den Lavendeldruck. 

Hierbei wird mit Hilfe von Lavendelöl eine Druckvorlage auf Stoff übertragen. Nach dem Bügeln ist der Druck sogar waschmaschinenfest. Ich hoffe, ich werde Euch morgen meinen ersten Versuch zeigen können,

bis dahin: fröhliches Hoffen auf Schnee!


Donnerstag, 17. Dezember 2015

DAS Hotel für Familien - Lifestyle- und Familienhotel Alpina Zillertal

Ich möchte Euch noch auf ein ganz besonderes Hotel aufmerksam machen:




Das Lifestyle- und Familienhotel Alpina Zillertal!

www.alpina-zillertal.at

Hier können sich Eure Kids nach Herzenslust austoben, Ihr könnt die Seele baumeln lassen oder Ihr macht im Winter die Pisten gemeinsam unsicher. Ich finde die Region aber auch im Sommer eine wunderschöne Gegend für einen Wanderurlaub.

Wie ich ja schon in meinem Post davor erwähnt hab - wir lieben die Berge eben.

Das Alpina Zillertal Hotel hat auch ein super-interessantes Gewinnspiel ausgerufen, bei dem
eigentlich jeder gewinnt. Denn die Blog-Einträge der anderen Teilnehmer sind mit Sicherheit eine Bereicherung für jeden und somit sind wir doch alle Gewinner! Und mit etwas Glück könnt Ihr drei Übernachtungen für 2 Erwachsene und zwei Kinder gewinnen - ein toller Hauptpreis!

Hier geht es direkt zum Gewinnspiel:

www.alpina-zillertal.at/de/service/blog/blogparade-gewinnspiel-wp622-29.html

Ich drücke allen die Daumen!

Herzlichst,

Eure Melli mit Alpini, dem Hotel-Maskottchen


Dienstag, 15. Dezember 2015

Alltag an einem fremden Ort oder Entspannung für die ganze Familie???

Manche Eltern behaupte "Urlaub mit kleinen Kinder ist wie Alltag an einem fremden Ort". Um es gleich mal vorweg zu nehmen: Wir haben beide Situationen schon erlebt. Aber wir wissen heute, dass dies nicht sein muss!!!


Aber erstmal ganz langsam von vorn:
Wir sind eine vierköpfige Familie, bestehend aus Papa Jörg (37 Jahre), Mama Melanie (35 Jahre) und unserm Sohnemann (6 1/2 Jahre) und unserem Nesthäkchen (fast 2 Jahre). Wir leben im Süden Deutschlands und lieben die Alpenrepublik! Im Winter findet man uns im Schnee und auf den Skipisten, die dann im Sommer mit den Wanderschuhen bezwungen werden. Wir lieben es zu reisen, die Natur zu genießen und unsere freie Zeit mit unseren Kindern zu verbringen. 



Wir haben auch schon versucht, unseren Urlaub am Meer zu verbringen. Das war der größte Reinfall schlecht hin. Unser Sohn war damals vier und wollte auf keinen Fall ans Meer. Wir haben uns trotzdem durchgesetzt und sind an die Adria gefahren und zwei Tage später wieder zurück. Er hat sich absolut nicht wohl gefühlt und wir haben freiwillig abgebrochen.
Das war unsere erste Lektion: Urlaub ist nur dann Urlaub, wenn sich auch alle Wohl fühlen. 40 Grad im Schatten waren für ihn zuviel und wären auch für ein Baby eine anstrengende Umstellung gewesen.

Wann sind wir endlich da??? - Wer kennt diese Frage nicht
Zum Urlaub gehört für uns schon die Anreise. Wir sind mit den Kids schon 9 Stunden an die Nordsee gefahren, was kein Problem war, denn die beiden sind gute Autofahrer. Entspannter ist aber definitiv alles, was unter vier Stunden liegt. Wir planen in die Fahrt auch immer das Mittagsschläfchen mit ein. Babys schlafen ohnehin recht viel und gut im Auto. Das bringt uns meist 200 entspannte Kilometer auf der Autobahn. In viele Unterkünfte kann man meist erst am Mittag einchecken. Ein weiterer Vorteil des Autos ist die Flexibilität am Urlaubsort. 

Die Dauer des Urlaubs ist unserer Meinung nach in alle Richtungen dehnbar, solange sich die Kinder wohlfühlen. Dazu gehört, dass die Kinder willkommen sind, dass sie schnell Anschluss zu Gleichaltrigen finden, dass sie genügend Platz zum Spielen und auch zum Toben haben. Unsere Kinder machen auch gern mal "Hang loose" beim Wellness und genießen einfach nur, die Eltern ganz für sich allein zu haben. Was bei uns nicht fehlen darf: Ein Schwimmbad! Das haben wir daheim nicht vor der Haustür, deshalb ist es ein Highlight im Urlaub.

Vorfreude ist die schönste Freude. Deshalb lese ich mich meist schon im Vorfeld in die Region ein und untersuchen unser Ziel auf Ausflugsmöglichkeiten und Programmpunkte. Das muss nicht immer spektakulär sein, Hauptsache es macht Spaß. Eine Sommerrodelbahn ist für den Großen immer eine besondere Herausforderung. Oder ein Wasserspielplatz macht auch immer Spaß. Wenn die Kids gelangweilt sind, kommt schnell schlechte Laune auf und das vermiest die Urlaubsstimmung schnell. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass gerade unser Lieblingsreiseland Österreich sehr kinderfreundlich ist. In den Ski- und Wandergebieten kann man sich meist günstig einen Kinderwagen mieten (in den Kinderhotels gehört es meist zum Standard) und kann somit auf das lästige Mitschleppen des eigenen Wagens verzichten, was wiederrum viel mehr Stauraum im Auto bringt. Viele Wanderwege sind kinderwagentauglich, das Personal an den Gondeln sehr hilfsbereit und auch die Hütten sind auf Kinder eingestellt.

Wir legen den Urlaub nicht ausschließlich auf die Kinder aus, wir sind auch nicht die Alleinunterhalter der Kids. Es macht uns aber viel Freude, gerade diese wertvolle "freie" Zeit miteinander zu verbringen und dabei einfach aktiv zu sein - wir sind einfach Aktivurlauber. Wobei man einen anstrengenden Tag auch gut bei einer Massage oder einer SPA-Anwendung ausklingen lassen kann, solang die Kids im Kinderclub sich mit ihren neuen Freunden austoben. Es ist ja Urlaub für alle und nicht nur für die Kleinen. 

Auch Mama hat Urlaub!
Ich als Mama und Verfasserin dieses Beitrags finde es ganz wichtig, dass ich nicht das ganze Kinderzimmer samt Wickelkommode mitschleppen muss. Das Kofferpacken für und mit Kindern ist der pure Horror. Wenn man im Hotel ein Babybett, ein Babyphone und einen Windeleimer gestellt bekommt, dann fängt für mich der Urlaub schon daheim an. Mama denkt halt einfach praktisch!

Anna´s erste Reise
Unsere Kleine hat ihren ersten Skiurlaub mit 6 Wochen angetreten. Ich muss zugeben, dieses Abenteuer war so nicht geplant, wir wollten den Urlaub  unserem Großen zuliebe nicht stornieren, zumal Omas und Opas samt Onkel und Tanten mit am Start waren. Erst war ich skeptisch, wie soll das gehen mit so einem kleine Mäuschen? Aber im Nachhinein muss ich sagen: Es war einer unserer enspanntesten Urlaube überhaupt. Die Kleine wurde damals noch gestillt und ich musste an nichts denken, außer an Windeln. Ich musste nicht putzen, waschen und kochen, hatte Zeit für die Kleine und konnte sehr gut entspannen und Kraft tanken. Meine Mama und meine Tante haben sich als Babysitter förmlich "aufgedrängt" und ich durfte mir die Ski anschnallen und die Stille und Weite der Berge genießen (dies fasziniert mich jedes Mal aufs Neue)! Danke Mama!




Wie man sieht, wir pflegen eine sehr enge Bindung zu unserer Familie. Deshalb fahren gerade in den Skiurlaub auch oft Oma und Opa mit. Das soll nicht heißen, dass wir die Babysitter dabei haben, denn die Großeltern fahren selbst auch Ski und nehmen sich ihre Auszeiten. Gleichzeitig schaffen sie uns aber auch Freiräume zur Erholung, wofür wir sehr dankbar sind. Oft bleiben gerade die ganz Kleinen nicht bei fremden Menschen. Bei Oma und Opa entfällt diese Problem meist und man weiß die Kinder in guter Obhut. Wobei ich der Meinung bin, dass die Babybetreuung in den meisten Hotels super organisiert ist und bedenkenlos in Anspruch genommen werden kann. 

Mein Fazit:
Urlaub mit Baby und Kind ist kein Problem, solang sich die Kinder Wohlfühlen. Ich bin fest davon überzeugt, wenn man auf die Bedürfnisse der Kinder Rücksicht nimmt, ist selbst eine Weltreise machbar. Für uns keine Option - wir bleiben den Bergen treu, genießen den Komfort eines Hotels und erholen uns dabei wunderbar!




Freitag, 16. Januar 2015

Warum Osterhase? Warum Christkind?

Das hab ich mir für 2015 vorgenommen:

  • Erstelle einen eigenen Blog!
Und hier ist er!

Und wie komme ich auf diesen Namen?

Ganz einfach:
Ich habe einen echten Osterhasen und ein richtiges Christkindl zuhause!
2009 hat unser Herr Sohnemann am Ostersonntag das Licht der Welt erblickt und im Jahr 2013 hat unsere kleine Tochter am Heiligen Abend die Familie komplett gemacht - wenn das mal nicht zwei Punktladungen sind!

Schwitz, Schwitz, der erste Beitrag ist geschafft und ich gehöre nun ach zu den Bloggern! Wie genial ist das denn? 

Aber wie ich halt so bin - ich brauch einen Plan für meine nächsten Vorhaben. Und diese folgen in Kürze ...!

Bis dahin, herzliche Grüße!